Kapitel 1
Vom Treffpunkt zum echten SimRacing-Team
Die Geschichte von WolfMountain Racing begann am 11. November 2024, als das Team von Erwin Heimgartner gegründet wurde.
Was zunächst lediglich als gemeinsamer Treffpunkt für eine kleine Gruppe einzelner Fahrer gedacht war, entwickelte sich mit der Zeit zu etwas, das damals vermutlich noch keiner so richtig erwartet hatte: zu einem echten Team.
Zu den Fahrern der ersten Stunde gehörten neben Erwin unter anderem Ralf Kmieckowiak, Wolfgang Galler und Josh Meisterbrau – Namen, die dem einen oder anderen hier sicherlich bekannt sein dürften, sei es aus gemeinsamen Teamrennen, aus Gesprächen im Sprachchat oder einfach aus dem alltäglichen Miteinander auf unserem Discord.
Die Fahrer selbst kannten sich ursprünglich aus Assetto Corsa Competizione und hatten dort bereits viele gemeinsame Stunden auf der Strecke verbracht.
Als die Weiterentwicklung von ACC zunehmend ihrem Ende entgegenging, begann die Suche nach einer neuen Herausforderung. Verschiedene Simulationen wurden ausprobiert und getestet, bis die Entscheidung schließlich auf Le Mans Ultimate fiel – eine Simulation, die zu diesem Zeitpunkt gerade damit begann, ihren Multiplayer-Bereich aufzubauen und kurze Zeit später immer stärker in Richtung Endurance Racing erweitert wurde.
Kapitel 2
Gefunden, wonach wir gesucht hatten
Damit war genau das gefunden, wonach wir gesucht hatten.
Ein weiterer wichtiger Schritt folgte mit der Möglichkeit, eigene Fahrzeuglackierungen zu erstellen. Plötzlich waren wir nicht mehr nur einzelne Fahrer, die gemeinsam Rennen bestritten. Wir traten mit einem gemeinsamen Auftritt an, repräsentierten dieselben Farben – und WolfMountain Racing wuchs immer mehr zu einem richtigen Team zusammen.
Es folgten unzählige gemeinsame Endurance-Rennen, viele Stunden Training, spannende Zweikämpfe, Erfolge, aber natürlich auch Rückschläge.
Das erste große 24-Stunden-Abenteuer
2025 stand schließlich ein ganz besonderer Meilenstein bevor: das erste große 24-Stunden-Rennen in Le Mans Ultimate.
Zum ersten Mal seit der Gründung von WolfMountain Racing beschlossen wir, unser Team gezielt für größere Events zu erweitern und weitere Fahrer aufzunehmen.
Eine Entscheidung, die sich als absolut richtig herausstellen sollte.
Einige schnelle und ambitionierte Fahrer schlossen sich uns an – darunter auch Fahrer, denen wir zuvor noch als Gegner auf der Rennstrecke begegnet waren und mit denen wir teilweise harte Kämpfe um Positionen ausgetragen hatten.
So fanden unter anderem Dennis Behles und Daniel Zohles ihren Weg zu WolfMountain Racing. Auch Lars Mohr stieß in dieser Zeit zum Team.
Mit einer Mannschaft aus sechs Fahrern stellten wir uns schließlich der Herausforderung des 24-Stunden-Rennens in Le Mans Ultimate.
Und das mit Erfolg:
P6 nach 24 Stunden!
Ein Ergebnis, das uns gezeigt hat, welches Potenzial in unserem Team steckt und was möglich ist, wenn jeder bereit ist, seinen Teil beizutragen.
Kapitel 3
Der nächste Schritt: iRacing
Von diesem Zeitpunkt an wurden immer wieder gezielt neue Fahrer aufgenommen. WolfMountain Racing wuchs stetig weiter – nicht möglichst schnell und nicht um jeden Preis, sondern mit Fahrern, die menschlich und sportlich zu unserem Team passen.
Im Dezember 2025 beschlossen einige Mitglieder von WolfMountain Racing, sich einer weiteren Herausforderung zu stellen und den Schritt in Richtung iRacing zu wagen.
Auch dieser Start verlief besser, als wir es uns hätten erhoffen können.
Nach gerade einmal rund sieben Monaten haben sich unsere Fahrer bereits ein iRating im Bereich von etwa 2.200 bis 2.600 aufgebaut und konnten zeigen, dass WolfMountain Racing auch dort konkurrenzfähig ist.
Das erste 24-Stunden-Rennen in iRacing führte uns ausgerechnet auf eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt: die Nürburgring-Nordschleife.
Das Ergebnis unseres ersten großen 24-Stunden-Abenteuers in iRacing:
P3 – und damit ein Platz auf dem Podium.
Ein riesiger Erfolg für unsere noch junge iRacing-Sektion und gleichzeitig die Bestätigung, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind.
Zwei Simulationen – ein Team
Doch nicht nur in iRacing ging es vorwärts. WolfMountain Racing entwickelte sich als gesamtes Team kontinuierlich weiter.
Nachdem Erwin Heimgartner seinen persönlichen Schwerpunkt in Richtung iRacing verlagert hatte, wurde die Leitung der Le-Mans-Ultimate-Sektion an Lars Mohr und Dennis Behles übertragen.
Auch dieser Bereich wächst seitdem stark weiter. Mittlerweile können wir in Le Mans Ultimate Fahrer mit einem Fahrerrating bis in den S3-Bereich für unser Team gewinnen und unsere Mannschaft auch dort stetig weiterentwickeln.
Dabei verfolgen wir trotz der unterschiedlichen Simulationen weiterhin ein gemeinsames Ziel:
Wir sind WolfMountain Racing.
Kapitel 4
Gemeinsam schneller werden
Egal, ob Le Mans Ultimate oder iRacing – wir fahren unter demselben Namen, tragen dieselben Farben und unterstützen uns gegenseitig.
Ein Team lebt nicht nur von schnellen Rundenzeiten und guten Rennergebnissen. Es lebt vor allem von den Menschen, die bereit sind, sich einzubringen und ihr Wissen mit anderen zu teilen.
Durch die vielen ambitionierten und engagierten SimRacer innerhalb unseres Teams entstand deshalb eine weitere Idee: ein eigener Driving Coach für beide Simulationen.
Sowohl in Le Mans Ultimate als auch in iRacing kümmert sich ein eigener Driving Coach um die Weiterentwicklung unserer Fahrer.
Dabei geht es nicht nur darum, die letzte Zehntelsekunde zu finden. Fahrer werden gezielt unterstützt, gemeinsam werden Fahrtechniken analysiert, Trainings absolviert und an individuellen Schwächen gearbeitet.
Denn unser Anspruch ist nicht nur, als Team größer zu werden.
Wir wollen gemeinsam besser werden.
Kapitel 5
Aus vier Fahrern wurde WolfMountain Racing
Was am 11. November 2024 mit vier zusammengewürfelten Fahrern aus Österreich und Deutschland begann, ist heute zu einem stetig wachsenden Team geworden – und die Tendenz zeigt weiterhin deutlich nach oben.
Aus einem kleinen Treffpunkt wurde eine Gemeinschaft.
Aus gemeinsamen Rennen wurden gemeinsame Ziele.
Aus ehemaligen Gegnern auf der Strecke wurden Teamkollegen.
Und aus einer kleinen Gruppe von SimRacern wurde schließlich das, was wir heute sind:
WolfMountain Racing.
Wir sind stolz darauf, was wir gemeinsam in dieser vergleichsweise kurzen Zeit aufgebaut und erreicht haben. Gleichzeitig wissen wir, dass unsere Geschichte gerade erst begonnen hat.
An dieser Stelle möchte ich mich persönlich bei jedem Einzelnen bedanken, der seine Zeit, seine Erfahrung, seine Leidenschaft und sein Engagement in dieses Team einbringt.
Denn am Ende sind es genau diese Menschen, die WolfMountain Racing zu dem machen, was es heute ist.
Danke, Jungs!
Auf viele weitere Rennen, unvergessliche 24-Stunden-Schlachten und gemeinsame Erfolge.
Wir sehen uns auf der Strecke.
WolfMountain RacingThe Hunt Never Ends